Juristischer Gedankensalat

Rund um das Studium der Rechtswissenschaften

03/10/2016
nach Jessica Große-Wortmann
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Rezension: Die Brutstätte des Terrors – Shams Ul-Haq

Ein Journalist undercover im Flüchtlingsheim – so lautet der Untertitel dieses mehr als lesenswerten Buches. Es ist eine Recherche, eine Bestandsaufnahme und eine Warnung. Shams Ul-Haq weiss, wovon er spricht, vor 26 Jahren kam er selbst als Flüchtling nach Deutschland. Er erlebte eine distanzierte, aber nicht feindselige Stimmung, er erlebte Integration auf eine andere Art als heute. Er ist Journalist und Terrorismus-Experte geworden. Mit diesem Hintergrund konnte er Einblicke in Flüchtlingsheime in Deutschland, Österreich und der Schweiz nehmen, die kein Sozialarbeiter, kein Politiker und keine Kameras der Nachrichtensender je erhalten werden.

Die Bestandsaufnahme von Flüchtlingslagern in Deutschland, Österreich und der Schweiz fällt schlecht aus. Ul-Haq verbrachte hier undercover und mit falschen Identitäten Zeit. Allein die Tatsache, dass es keine Vernetzung der Erstaufnahmelager untereinander gibt und somit eine Überprüfung der Personalien faktisch unmöglich ist, lässt vermuten, wie einfach es ist, unter falschem Namen einzureisen. So war Shams Ul-Haq in Dresden als Hamid Mustafa registriert, in Berlin als Jamal Ramiri und unter wieder anderen Namen in Österreich und der Schweiz. Allein dieser Punkt stimmt nachdenklich, unter dem Aspekt der nicht von der Hand zu weisenden Terrorgefahr sollte doch der wichtigste Punkt – die Identität eines Menschen – ohne Zweifel feststehen. Letztlich ist dieser Umstand der mangelnden Vernetzung, basierend auf dem Unvermögen der einzelnen Behörden einen Austausch vorzunehmen, eine Einladung für alle Terrororganisationen Kämpfer, Schläfer und Anwerber auszusenden. Dass dies auch so zutrifft, beschreibt Ul-Haq im weiteren Verlauf des Buches.

Ein weiteres wichtiges Thema ist die massive Überforderung in den Erstaufnahmelagern auf beiden Seiten. So musste sich Ul-Haq beispielsweise in der Schweiz zur Erheiterung der Grenzbeamten völlig entkleiden und einer Leibesvisitation unterziehen. Der Umgang durch Grenzbeamte, Mitarbeiter der Camps und Sicherheitspersonal ist nicht selten geprägt von Gewalt – physischer und psychischer Natur. Immer wieder kommt es zu Vorfällen in Flüchtlingsheimen, auch hier legt Ul-Haq den Finger in die Wunde: Innerhalb der Camps hat sich eine Mafiöse Struktur entwickelt: Schleuserbanden, Geldeintreiber und Fundamentalisten nutzen die Überforderung für ihre Zwecke aus. Es ist kein Geheimnis, dass innerhalb der Camps Gruppierungen beispielsweise die Duschen kontrollieren, den Flüchtlingen erzählen die Deutschen wollten sie zu Christen machen und derlei Unfug mehr. Desillusioniert und erschöpft ist es für Anwerber der Terrororganisationen ein leichtes Spiel neue Kämpfer zu finden.

Ul-Haq zeigt auf die tatsächlichen Probleme in den Camps: enge Räume ohne Privatsphäre, Lebensmittel, die nicht „halal“ zubereitet und somit für die Menschen ungenießbar sind, kaum Möglichkeiten in Ruhe zu beten. Aus seiner Sicht ein guter Nährboden für die Ideen von Fundamentalisten. In zwei Kapiteln beschreibt der Autor die Tricks der Anwerber, einige so simpel, dass es ein leichtes wäre hier entgegenzuwirken. Die Struktur nach der die Anwerber vorgehen ist erkennbar und wird dennoch nicht unterbunden.

Die Frage, warum so viele Menschen unbedingt nach Deutschland wollen lässt sich wohl nicht so einfach beantworten. Natürlich erzählen Schlepperbanden den Menschen, in Deutschland bekäme jeder ein Haus und ein Auto. Natürlich wird der Eindruck vermittelt, in Deutschland würde jeder Geld vom Staat bekommen. Aber ein weitaus größerer Aspekt ist die Sicherheit. Die Religionsfreiheit, die Pressefreiheit, die Bildungsmöglichkeiten. Aus Shams Ul-Haq Sicht hat die Deutsche Welle einen nicht unerheblichen Anteil an der Flüchtlingswelle, denn diese hätte geradezu massiv für Deutschland geworben. Dazu kommen die PR-Bemühungen der Deutschen Bundesregierung, die sich stets bürgernah zeigt. In Zeiten des Internets ist ein Foto von der Bundeskanzlerin Arm in Arm mit Flüchtlingen binnen Sekunden um die ganze Welt gesendet. Ein Satz wie „In Deutschland sind Flüchtlinge willkommen“ löste ganze Wellen von Einreisewilligen aus. Die Vernetzung über den Globus sorgt für einen regen Informationsaustausch und damit auch für Menschen, die ihr Leben aufs Spiel setzen, um nach Europa zu kommen. Hier wurden nach Ansicht des Autors viele Fehler in der Kommunikation gemacht.

Ein Patentrezept wie die „Flüchtlingskatastrophe“ gelöst werden kann, hat auch der Autor nicht. Wichtig ist dass wir uns darüber im Klaren sind was dieses Wort eigentlich bedeutet: Flüchtlingskatastrophe. Aus Sicht von Ul-Haq liegt die eigentliche Katastrophe noch vor uns. Wir müssen den Herausforderungen ins Auge sehen: Es muss Wohnraum geschaffen werden, ausreichend Deutschkurse angeboten werden können, eine nachhaltige Integration muss gewährleistet sein. Die derzeitigen relativ niedrigen Zahlen der hier ankommenden Flüchtlinge werden künstlich niedrig gehalten, schon bald werden Schlepper neue Routen gefunden haben und sodann werden wieder mehr Menschen nach Europa kommen. Und dann? Es muss eine Integration folgen. Für die heutigen Asylbewerber und deren Nachkommen. Eine Herausforderung, die wir als Gesellschaft auf uns nehmen müssen, denn nur so können wir eine Katastrophe verhindern.

Shams Ul-Haq bemängelt die Einreisemodalitäten nicht nur, er zeigt auch eine Lösung auf. Nach seiner Ansicht müssen die Erstaufnahmelager raus aus dem Land und in das sog. Niemandsland zwischen zweit Staaten verlegt werden. Hier müsste zunächst die Identität eines jeden Menschen eindeutig festgestellt werden. Nur so können wir den unerwünschten Zuzug von Terroristen und Fundamentalisten verhindern. Weiterhin sollen straffällig gewordene Asylbewerber abgeschoben werden. Denn die Ausreden man hätte nicht gewusst, dass dieses Verhalten strafbar ist, mutet angesichts der Strafen für eben jenes Verhalten in den Heimatländern etwas willkürlich an.

Insgesamt ist „Die Brutstätte des Terrors“ eine Bestandsaufnahme der Zustände in Erstaufnahmelagern, ein Fingerzeig der Gefahren, denen wir ausgesetzt sind und eine Warnung. Fundiert recherchiert, weder romantisch verklärt, noch populistisch – es ist auf den Punkt und dieser tut weh.

Shams Ul-Haq
Die Brutstätte des Terrors – Ein Journalist undercover im Flüchtlingsheim 
SWB Media Publishing
ISBN 978-3945769973
14,90 € (Softcover)

 

16/09/2016
nach Jessica Große-Wortmann
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Aufsatzwettbewerb der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft 2016

„Die Internetkriminalität boomt – Braucht das Strafgesetzbuch ein Update?“

Preisgeld: 10.000 Euro*

Für nahezu 80 Prozent der Deutschen ist das Internet alltäglich und unverzichtbar geworden: Es macht uns vernetzter, intelligenter und kommunikativer. Das Internet ist aber auch die perfekte Plattform zur Begehung von Straftaten: Es ist anonym, schnell und weltweit vernetzt. Nach einer Untersuchung des Branchenverbandes Bitkom e.V. sind im Jahr 2015 rund 51% der Internetnutzer in Deutschland Opfer eines Angriffs mit Computer-Schadsoftware, eines Diebstahls von persönlichen Daten bzw. digitalen Identitäten etc. geworden.

Können wir es uns vor diesem Hintergrund leisten, dass der Begriff „Internet“ in dem deutschen Offline-Strafgesetzbuch weiterhin nicht vorkommt? Müssen in unserer heutigen IT-Gesellschaft persönliche Daten strafrechtlich nicht genauso umfassend geschützt werden wie körperliche Gegenstände? Brauchen wir – auch im Hinblick auf Art. 103 Abs. 2 GG – Online-Strafnormen wie digitaler Diebstahl oder digitaler Hausfriedensbruch?

Die Internetkriminalität entwickelt sich zudem ständig weiter. Nach den aktuellen Erkenntnissen des Bundeskriminalamts gewinnt das Geschäftsmodell „Cybercrime-as-a-Service“ im Internet mehr und mehr an Bedeutung. Die digitale Schattenwirtschaft im Internet („Underground Economy“) stellt auch technischen Laien eine große Bandbreite an Dienstleistungen zur Verfügung, welche die Durchführung jeder Art von Internetkriminalität ermöglichen.

Das kriminelle Angebot umfasst die Bereitstellung von Kommunikationsforen über verschiedenste Anonymisierungsdienste bis hin zur Erstellung von individuellen Schadprogrammen und künstlichen Identitäten.

Daneben floriert der Handel mit ausgespähten Zugangskennungen und Kreditkartendaten, aber auch mit Waffen, Drogen, Falschgeld oder gefälschten Pässen. Internet-Kriminelle arbeiten heute weltweit arbeitsteilig zusammen, obwohl sie sich im realen Leben nie kennengelernt haben; virtuelle Hassattacken bedrohen die politische Debattenkultur.

Wie können diese neuen Kriminalitätsformen mit den traditionellen Kategorien von Täterschaft und Teilnahme erfasst werden? Ist bereits das Bereitstellen eines kriminellen Forums oder einer kriminellen Infrastruktur als Beihilfe strafbar? Gibt es eine digitale Bande? Oder braucht es ganz neuer Ansätze, um Unrecht und Schuld bei digitalen Straftaten zu erfassen?

Das Bundesverfassungsgericht hat sich bereits in seinem Urteil vom 2.3.2010 klar positioniert:

„In einem Rechtsstaat darf auch das Internet keinen rechtsfreien Raum bilden.“

Braucht das Strafgesetzbuch daher ein Update?

Die Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft ruft alle an einer deutschen Universität eingeschriebenen Jurastudierenden (auch Promotionsstudierende) und alle Rechtsreferendare auf, Beiträge zum oben genannten Thema einzureichen. Von mehreren Autoren gemeinschaftlich verfasste Beiträge sind zulässig. Die angeschnittenen Fragen und Überlegungen können Ausgangspunkt der Beiträge sein – müssen es aber nicht.

Der Beitragstext soll nicht mehr als 30 mit fortlaufender Nummerierung versehene, einseitig mit einheitlicher Schriftart (Times New Roman, 1,5-facher Zeilenabstand, Schriftgröße 12) beschriebene Seiten aufweisen. Links sind 5 cm Rand zu lassen. Als Gliederungsebenen sollte verwendet werden: I. → A. → 1. → a) → (1). Dem jeweiligen Beitragstext ist ein Deckblatt – welches die Autorin oder den Autor erkennen lässt –, ein kurzer Lebenslauf, ein Inhaltsverzeichnis und ein Literaturverzeichnis voranzustellen, wobei Deckblatt und beide Verzeichnisse nicht zum Seitenumfang der Beitragstexte zählen. Wir bitten auch um separate Überlassung eines digitalen Passfotos (300 dpi, hochauflösend).

Die Beiträge werden von Dr. Benjamin Krause, Staatsanwalt bei der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität (ZIT) der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main begutachtet. Die Beiträge sind bis zum 31. Dezember 2016 per E-Mail oder per Post bei der Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft, z. Hd. Herrn Rechtsanwalt Dr. Mark C. Hilgard, Bockenheimer Anlage 36, 60322 Frankfurt am Main (E-Mail-Adresse: vorstand@shra.de) einzureichen.

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* Die Stiftung der Hessischen Rechtsanwaltschaft behält sich vor, nach ihrem Ermessen auch mehrere Beiträge auszuzeichnen und das ausgelobte Preisgeld von € 10.000,- zu erhöhen oder zu teilen. Es ist vorgesehen, eine Auswahl der eingegangenen Beiträge in Band 8 der Schriftenreihe der Hessischen Rechtsanwaltschaft zu veröffentlichen. Mit der Einreichung seines Beitrages stimmt der Einreicher einer möglichen Veröffentlichung seines Beitrags und einem Abdruck seines Fotos zu.

18/08/2016
nach Jessica Große-Wortmann
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Der gelungene Start ins eigene Leben: Minderjährigendepot (MDJ Depot) von VisualVest als Basis für die erste „erwachsene“ Investition

Egal ob nun Führerschein, kostspielige Ausbildung oder einfach nur ein weiterer Schritt hin zur eigenen Lebensqualität – spätestens ab 18 kann jeder junge Mensch das erste eigene Geld jenseits des Taschengeldes mehr als gut gebrauchen. Im Regelfall sind es Eltern und Verwandte, die den Startschuss in das eigene Leben ansparen und finanzieren. Und da gibt es ab August 2016 nun eine clevere Methode jenseits des klassischen Sparbuchs: Das Minderjährigendepot (MDJ Depot) von VisualVest – online sparen.

VisualVest

Das Gute daran, es handelt sich bei dieser Kapitalanlage um eine Win-Win-Win Situation. Kurze Erklärung: Es gewinnt Monat für Monat natürlich der begünstige Minderjährige, es gewinnt auch der Anbieter VisualVest (0,05% pro Monat vom Depotvolumen) und es gewinnen im großen Stil die Eltern und Verwandten, die in dieses Depot einzahlen. Denn für das Kind steht für die Laufzeit ein jährlicher Steuerfreibetrag in Höhe von 801 Euro in den Büchern. 50 Euro ist der monatliche Mindestbetrag, eine Einmalanlage ist ab 1.000,- Euro möglich. Via App (iOS und Android) ist das Benutzerkonto rund um die Uhr verfügbar. Einzahlungen, Auszahlungen oder gar der Komplettverkauf können 7/24 durchgeführt werden.

Unter welchen Voraussetzungen wird das MDJ Depot eröffnet?

Der Zugang zu dieser Kapitalanlage ist denkbar einfach und folgt dem Grundgedanken von VisualVest, alles Wesentliche online zu initiieren, zu kontrollieren und zu modifizieren. Das Kind ist Depotinhaber, die Erziehungsberechtigten sind die Bevollmächtigten.

Es bedarf für die Eröffnung des MDJ Depot einer Legitimation beider Erziehungsberechtigten (bei Alleinerziehenden reicht ein Elternteil). Diese Legitimation erfolgt über Video-Ident (Erklärung s.u.). Dazu wird aus der nicht virtuellen Welt vom Standesamt eine beglaubigte Kopie der Geburtsurkunde benötigt, die an die depotführende Bank geschickt wird. Fertig.

Apropos Bank: Partner von VisualVest für die Depots und alle Wertpapiertransaktionen ist die Union Investment Service Bank AG, eine 100% Tochter der Union-Investment Gruppe, aber wirtschaftlich eigenständig.

Der persönliche Bedarf wird ermittelt

Individualität spielt bei dem MDJ Depot ein sehr wichtige Rolle. Sieben unterschiedliche Risikoklassen werden von insgesamt 14 Portfolios, die sogenannten „VestFolios“ bedient. Und noch ein bisschen Fachchinesisch: Diese 14 VestFolios bestehen aus vier Hauptanlageklassen, die dann noch in neun Unterklassen aufgeteilt werden. Bei all dem bilden Aktionen, Anleihen, Rohstoffe und der Geldmarkt die Eckpfeiler. Insgesamt genug, um Risiko und Ertrag in eine individuelle Balance zu bringen. Gleichzeitig wird das online sparen gepaart mit Investitionen in die Nachhaltigkeit.

Natürlich wird bei dieser Entscheidung niemand allein gelassen. VisualVest empfiehlt Anlegern auf Basis der persönlichen Risikoneigung und der persönlichen Ziele ein passendes Portfolio. 13.000 Fonds dienen dabei Grundlage für die richtige Entscheidung. Mit den sogenannten „GreenFolios“ gibt übrigens auch die Möglichkeit der nachhaltigen Geldanlage.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist: Mit dem Promo-Code Blogger entfällt die Einrichtungsgebühr für Neukunden. Gültig bis zum 31.12.2016.

VisualVest

Das Video-Ident Verfahren: So funktioniert es. Grundvoraussetzung für die Durchführung des Verfahrens sind eine funktionierende Internetverbindung, ein Computer, Tablet oder Smartphone sowie eine Webcam.Das Depot wird zunächst ganz bequem online beantragt.Ein Unterschreiben des Originalantrags ist nicht mehr nötig. Stattdessen setzt der Kunde lediglich Häkchen an den erforderlichen Stellen. Im Anschluss wird der Depot Antrag übermittelt – und das Video-Ident-Verfahren kann beginnen.

Nach dem elektronischen Absenden der Unterlagen initiiert der Kunde einen Video-Anruf. Um sich zu identifizieren, wird er aufgefordert, die Vorder- und Rückseite seines gültigen Personalausweis oder Reisepasses vor die Webcam zu halten. Damit der Ausweis verifiziert werden kann, muss dieser gekippt und bewegt werden, sodass die Sicherheitsmerkmale – beispielsweise das Hologramm – geprüft werden können. Zudem werden Fotos angefertigt und die Ausweisnummer wird erfasst. Um die Identitätsprüfung abzuschließen, wird dem Antragsteller per E-Mail oder SMS eine TAN zugesendet, die in einem dafür vorgesehenen Formular eintragen wird – damit ist die Legitimation beendet.

*Es handelt sich bei diesem Beitrag um Werbung.

17/07/2016
nach Jessica Große-Wortmann
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Ein Stift sie zu knechten – der passende Schreiber für das Examen

Wer vor dem Examen steht, der stellt sich zwangsläufig eine Frage:

Mit welchem Stift überstehe ich die Klausuren?

Ein guter Stift sollte gut in der Hand liegen, die Finger nicht krampfen lassen, ohne viel Druck bedienbar sein und natürlich genug Ausdauer für die Klausuren haben. Den Passenden zu finden kann genauso lange dauern, wie die für sich passende Literatur. Faber Castell möchte hier Abhilfe schaffen. Der WRItink ist mit einer XB Mine (dokumentenecht) ausgestattet und liegt gut in der Hand.

Faber Castell WRItink

Rein optisch sorgt der 3D Fingerprint auf dem Schaft für Aufsehen. Abgesehen davon gleitet die Mine fast von allein über das Papier. Das Eigengewicht liegt bei wenigen Gramm, dies ist für stundenlanges Schreiben aus meiner Sicht optimal.

Die Schreibfarbe ist blau, dokumentenecht. Besonders praktisch: der gefederte Metallclip. Bei mir brechen die Clips sehr gerne ab, hier wird dies durch die Federung vermieden.

Faber Castell WRItink

Faber Castell WRItink

Für die Examensklausuren ist er aus meiner Sicht der geeignete Schreiber. Aufgrund des geringen Eigengewichtes krampft die Hand nicht und der aufliegende Finger tut nicht irgendwann weh. Der Stift braucht wenig Druck um Farbe auf das Papier zu bringen, ein Vorteil, der nicht zu unterschätzen ist.

Mit einem Preis von 9,99 € für den Drehkugelschreiber ein durchaus erschwinglicher Stift für die Stunden der Qual.

Der WRItink ist auch als Tintenroller und Füller erhältlich, auch hier sind meine Erfahrungen positiv. Die Stifte haben allesamt – mit Ausnahme des Füllers – ein sehr geringes Eigengewicht.

 

 

06/06/2016
nach Jessica Große-Wortmann
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Werbung: Stilsicher in die Praxis – Maßkonfektion von Dolzer

Stilsicher in die Praxis – Maßkonfektion von Dolzer

An der Universität schleicht er sich schon leise durch die Gänge und bedient nebenbei ein paar Vorurteile, im Praktikum und Referendariat ist er plötzlich omnipräsent: der Dresscode. Nicht ohne Grund heißt es: „Kleider machen Leute“. Das passende Outfit unterstreicht die fachliche Kompetenz und sorgt dazu noch für einen sicheren Auftritt. Schließlich möchtest Du lieber durch Fachkenntnisse auffallen, nicht aber durch schlechten Stil. Mit der Maßkonfektion von Dolzer gehst Du stilsicher und perfekt auf Dich zugeschnitten ins Praktikum oder Referendariat.

Die Qual der Wahl: Was ziehe ich an?

Die Antwort ist einfach, gleichzeitig aber auch sehr schwer. Konservativ, klassisch, aber auch elegant und trendy. Entscheidest Du dich für ein Praktikum in einer Großkanzlei, unterliegst Du dem Gruppenzwang: der gute Zwirn, das richtige Hemd und natürlich die passenden Schuhe.

Dolzer Hemd maßgeschneidert.(c) Dolzer

Dolzer Hemd maßgeschneidert.(c) Dolzer

Für Damen und Herren gilt gleichermaßen: Das Spektrum des guten Zwirns geht von Grau bis Dunkelgrau, zeitlos und schlicht. Die Damen haben die Wahl zwischen Kostüm und Hosenanzug, die Herren dürfen sich zwischen Zwei- und Dreiteilern entscheiden.
Während die Auswahl hier noch relativ einfach ist, beginnen bei der Auswahl des Hemdes oftmals die Probleme. Die Faustregel: Weiß oder Hellblau geht immer. Die Damenwelt darf auch Farben kombinieren, aber bitte dezent.

Dolzer Bluse maßgeschneidert.(c) Dolzer

Dolzer Bluse maßgeschneidert.(c) Dolzer

Dein Unikat mit perfektem Sitz

Maßkonfektion hat gleich mehrere Vorteile: Dein Hemd, Deine Bluse und Deinen Maßanzug gibt es nur einmal. Diese Kleidungsstücke passen „wie angegossen“, denn sie sind auf Dich zugeschnitten. Schlecht sitzende Kleidung trägt nicht gerade zu einem souveränen Auftreten bei, ein Maßanzug hingegen schon. Zu kurz, zu lang, zu eng, zu weit – darauf musst Du dich nicht mehr einlassen. Die Dolzer Maßkonfektionäre GmbH, übrigens die Nummer eins in Deutschland und Europa, hat allein in Deutschland 18 Filialen, darunter auch viele Universitätsstädte. Bevor das Unikat ausgeführt werden kann, geht es zunächst um die Auswahl des Stoffes. Hier bietet Dolzer 3000 Stoffe an, ist die Auswahl erfolgt, werden die Maße genommen und anschließend genäht. Bei der abschließenden Anprobe wird der perfekte Sitz geprüft. Eine gute Grundlage um den Dresscode zu erfüllen!

Maßanzug Dolzer.(c) Dolzer

Maßanzug Dolzer.(c) Dolzer

Mit perfekt sitzendem Maßanzug, Hemd und Bluse kann es dann in die Praxis gehen. Wer sich nicht damit auseinandersetzen muss, ständig an der Kleidung zu ziehen, zu richten und auf den Sitz achten, der hat mehr Zeit für die wesentlichen Dinge. Ein sicheres Auftreten suggeriert Kompetenz und genau die möchte man schließlich ausstrahlen.

Es muss das Besondere sein

Ein Vorurteil gegenüber Juristen: Es muss immer das Besondere sein. Ein Fünkchen Wahrheit ist dran. Maßgeschneidertes  ist etwas Besonderes, denn es ist individuell. Man hebt sich somit schon automatisch von der Masse ab. Aber die Vorteile sind nicht von der Hand zu weisen, wer einmal ein auf sich persönlich zugeschnittenes Kleidungsstück getragen hat, vermisst den Mainstream nicht.

Schau Dich um und finde Dein passendes Outfit:

Dolzer Maßkonfektion

Dolzer Maßkonfektion

Das seriöse Fantrikot

Für die Fußballfans unter euch hat Dolzer derzeit eine passende Aktion: das Fanhemd und die Fanbluse. Ein seriöses Fantrikot, was sicherlich die ein oder andere Sitzung auflockern dürfte.

Dolzer Fanhemd und Fanbluse

Dolzer Fanhemd und Fanbluse