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Kopieren ist out – Digitale Sicherung per Scan

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Der Kopierraum in der Bibliothek dürfte vielen bekannt sein. Einige haben sogar einen „Lieblingskopierer“ und in der Hausarbeitszeit ist an genau diesem Ort viel los. Und so kopiert ein jeder im Laufe des Studiums unzählige Seiten,wahrscheinlich sogar ganze Bücher. Neben der Sicherung von wichtigen Aufsätzen, Urteilen und Textstellen, geht das Kopieren aber auch ins Geld. Warum also nicht einen anderen Weg finden? Das könnte ein digitaler Weg sein. Inzwischen gibt es auf dem Markt viele portable Scanner. Heute wird der 2in1-Scanner von Somikon, erhältlich via Pearl vorgestellt.

Somikon 2in1 mobiler Scanner

Somikon 2in1 mobiler Scanner

Hierbei handelt es sich um ein 2in1 Gerät: Ein Handscanner, für das Scannen von Büchern, Textausschnitten und so weiter, und einen Einzugsscanner für das Scannen von Dokumenten. Das Design ist klassisch: Schwarz mit Orangen Farbtupfern.

Scannen statt Kopieren

Der Handscanner wird mit Batterien versorgt und kann eine komplette Seite in nur 2 Sekunden scannen. Das ganze noch mit einer Auflösung von bis zu 900 dpi. Für Aufsätze, Urteile, Ausschnitten aus Lehrbüchern und Co. ist das mehr als ausreichend. Er ist praktisch für den Tag in der Bibliothek: Mit einer Länge von 25,5 cm lässt er sich gut in der Tasche verstauen und fällt mit gerade mal 154 g Gewicht nicht weiter auf. Das gescannte Dokument kann auch sofort auf dem LCD Display kontrolliert werden, ein nettes Feature, aber aufgrund der kleinen Größe mühselig.

Somikon - Der Handscanner

Somikon – Der Handscanner

Mittels einer microSD Karte können bis zu 32 GB Daten abgespeichert werden, hierbei besteht die Wahl zwischen PDF und JPEG.

Am Schreibtisch ein Einzugsscanner

Am heimischen Schreibtisch kann aus dem praktischen Handscanner durch anklicken auf die Dockingsstation ein Einzugsscanner gemacht werden. Hier soll das soeben gescannte mittels Plug&Play sogleich auf dem Rechner angezeigt werden. An sich eine praktische Sache, jedoch nur Windows-Usern vorbehalten. Das Gerät wird am Apple nicht erkannt. Mitgeliefert wird eine Somikon eigene Software, bei dieser sollte vorab geprüft werden ob sie für das eigene Windowssystem kompatibel ist – sie kann nämlich nur von der mitgelieferten CD installiert werden.

Das Gerät in Zahlen: 

  • Portabler Scanner und Dockingstation mit automatischem Einzug
  •  microSD-Karten Slot (bis 32 GB)
  • Scanzeit: 1 DIN A4-Seite in 2 Sekunden
  • Auflösung bis 900 dpi,  600 oder 300 dpi einstellbar
  • 3,6 cm/1,4″-TFT-LCD-Display
  • Speicherformate: PDF/JPEG
  • Plug&Play über USB 2.0: Keine Treiberinstallation notwendig
  • Batteriebetrieb (mobil): Scanner 3x AAA-Batterien, Dock 6x AA-Batterien
  • Systemvoraussetzungen: Windows XP/Vista/7/8/8.1/10
  • Maße: Scanner: 257 x 36 x 24 mm; Gesamt: 280 x 72 x 67 mm
  • Gewicht: Scanner 154 g, gesamt 456 g

Erhältlich bei pearl.de für 129,90 €.

Im Namen der Rezensorin ergeht folgendes Urteil: 

Ein praktisches Gerät: Klein, kompakt und leicht. Perfekt für die Tasche und praktisch in der Bibliothek. Die gescannten Rechner können auf dem Rechner archiviert werden und sind jederzeit abrufbar. So spart man sich ein Kopie, gerade wenn es „nur“ um einzelne Textpassagen geht.

Der Wermutstropfen: Es ist nur für Windows-User nutzbar. In der heutigen Zeit sehr selten, aber nicht anders lösbar. Für AppleUser könnte sich via Boot Camp eine Lösung finden, jedoch guckt der MacBook-Nutzer in die Röhre: Ohne CD Laufwerk, keine Software. Die gibt es nur von CD und ist nirgendwo ladbar.

Grundsätzlich ein schönes Gerät, sowohl vom Design, als auch vom Handling, aber eben mit der Einschränkung auf die Windows-Welt. Plug&Play soll mit USB 2.0 ohne weiteres möglich sein. Der Preis ist im Hinblick auf Preis-Leistung in Ordnung, das Gerät liefert mit dem SD Slot eine hohe Speicherkapazität und mit 900dpi Auflösung klare Dokumente.

*Das Gerät wurde mir kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.Der Bericht gibt meine subjektive Meinung wieder.

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Comments

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5 Kommentare

  1. Warum benutzt der Studi von heute eigentlich nicht einfach sein Smartphone??

  2. Nutzt er, bestimmt. Dazu gibt es demnächst einen Post 🙂

  3. Pingback: Wochenspiegel für die 6. KW., das war das „Retter-Selfie“, beA, Karneval brutal und Examensfehler – Burhoff online Blog

  4. Am besten kopiert er sogar den Inhalt der CD gelegentlich auf das Smartphone und kann ihn dann, wiederum per USB, sogar auf dem campenden MacBook installieren …

  5. Klingt gut! Kleiner Tip wie das Kopieren auf das Smartphone zu bewerkstelligen ist?

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