Die Zeit der Bekanntgabe der Noten ist da und damit auch die ein oder andere Unzufriedenheit in Bezug auf die erhaltenen Punkte. Was machen wenn die Punktevergabe einem nicht gerechtfertigt erscheint?Wenn man Sachverhalte besprochen hat,die aber „übersehen“ wurden oder wenn man einfach das Gefühl hat die Hausarbeit/Klausur sei nicht ganz gewürdigt worden?
Richtig,remonstrieren!
Da die verschiedenen Uni´s auch verschiedene Regelungen für die Remonstration haben,versuche ich hier allgemein ein paar Punkte anzusprechen.
Ich persönlich bin für heute „fertig“.
Morgen geht es weiter,damit Gedankensalat noch etwas zunimmt.
Ich möchte ja nicht die letzten Tage der Vorlesungsfreien Zeit tatsächlich faulenzen :D.
Ein Fernsehtipp für Juristen und solche die es werden wollen.
Bekanntlich gibt es leider nur wenige Juristisch angehauchte Filme und Serien, daher hier einmal ein (Freizeit-) Tipp:
Seit dem 5.Oktober läuft bereits die vierte Staffel der Serie auf Vox.Jeweils Montags gegen 22:55 Uhr kann und darf man sich dem juristischen Humor hingeben.
Worum geht´s?
Tja,es geht um die Kanzlei Crane, Poole & Schmidt in Boston. Schwerpunkt sind Zivil – und Strafrecht.Neben dem durchaus skeptischen Blick auf das Rechtssystem, spielen die skurilen Charaktere die Hauptrollen. Ein wirklich guter William Shattner als Denny Crane,einst der beste Anwalt Bostons und in seiner Gedankenwelt ist er das immer noch.Die Realität sieht allerdings anders aus: er hat mit Vergesslichkeit und einem hohen Maß an Selbstüberschätzung zu kämpfen. Er sieht sich gern als Frauenheld, diese Art der Schürzenjägerei und seine Vergesslichkeit lassen häufig Szenen entstehen die nicht nur skuril sind,sondern auch für einen kräftigen Lacher sorgen.
Shirley Schmidt, die andere Partnerin der Kanzlei, hält das ganze Gefüge zusammen,oder besser: Sie versucht es. Sie kittet die Missgeschicke und hat ein wachsames Auge auf Crane und den dritten im Bunde: Alan Shore.
Shore ist ein Rhetoriker der neidisch macht, er ist im Gerichtssaal bissig und neigt zu ironischen,ätzenden Kommentaren. Ebenfalls zeichnet ihn sein gespaltenes Verhältnis zu Autoritäten die er nicht akzeptieren kann und auch dementsprechend handelt. Ethische Grundsätze sind für ihn keine Frage von Prinzipien, er legt sich intuitiv auf sie fest,kann sie aber genau so schnell auch wieder verwerfen. Er handelt nach dem „Alles oder nichts“ – Prinzip.
Crane und Shore verbindet eine innige Freundschaft,die die gesamte Serie prägt.Jede Episode endet mit einer Szene auf dem Balkon und einem nachdenklichen Monolog.
Warum sollte man denn reinschauen?
Tja,weil es einfach gut gemacht ist und häufig zum nachdenken anregt. Alles wird in Frage gestellt,von dem Sinn eines Rechtssystems bis hin zu eigenen Grundsätzen. Und das ganze auch noch humorvoll.
Einfach mal Appetit holen:
Shore und die Frage: „Was ist Scientology?“