Juristischer Gedankensalat

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Türchen No. 3 – Die Eisenhower Matrix

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Tür No. 3

Hinter Tür No. 3 versteckt sich die Eisenhower Matrix.

Jeder von uns kennt es: die Sache mit dem Zeitmanagment. Das Chaos auf dem Schreibtisch, meterlange To-Do-Listen, 3675 Post-It´s überall und wo ist eigentlich der Hund?

Die Eisenhower Matrix ist eine Art des Zeitmanagments (- und wie ich finde eine effiziente).

Sie ist eigentlich ganz einfach erklärt:

Das Prinzip ist folgendes:

Es gibt einerseits die Dringlichkeit und andererseits die Wichtigkeit. Daraus ergeben sich nach obigen Grafik vier Felder.

Wenn ihr nun eure Woche, den Tag oder was auch immer plant, dann könnt ihr die einzelnen zu erledigenden Posten in das jeweilige Feld einordnen. Daraus ergibt sich dann die Reihenfolge der Dinge die zu erledigen sind – nach Priorität.

Der Weg alles als Dringend und Wichtig zu erachten ist hierbei der falsche. Sieht doch doof aus, wenn in den anderen Kästen nichts drin steht 🙂 .

In das Feld „dringend und wichtig“ kommen dann z.B. Termine, Termine mit Vorbereitungen, Abgabezeiten u.s.w.

In das Feld „wichtig, aber nicht dringend“ könnten solche Dinge wie Erholung, die JuS lesen u.s.w. ihren Platz finden.

Das Feld „dringend, aber nicht wichtig“ sind für solche Dinge wie Post sortieren, Anrufe erledigen gut geeignet.

Das Feld „weder dringend, noch wichtig“ ist für solche Sachen wie Facebook checken, Abwaschen, 4597486 Trailer auf Youtube gucken reserviert.

Diese Taktik funktioniert übrigens auch super auf dem Schreibtisch, sozusagen als „Vier-Haufen-Prinzip“.

Wird das Eisenhower Prinzip konsequent eingehalten, ergibt sich nicht nur ein neuer Blick auf die „wichtigen“ Dinge, es ergeben sich auch andere Prioritäten. Das passiert eigentlich ganz automatisch und führt dann zu einer wesentlich entspannteren Arbeitsweise. Auch die Post It´s verschwinden dann – und euer Monitor taucht wieder auf 😉

Übrigens: Wer hat´s erfunden?

Nein, nicht die Schweizer. Es war tatsächlich Dwight D. Eisenhower. Er entwickelte die Matrix im 2. Weltkrieg um seinen Soldaten einen Weg zu zeigen wie sie besser entscheiden können, was wann von wem ausgeführt werden sollte. Wir sind zwar nicht im Krieg, aber wir studieren Jura 😉

 

Ein Kommentar

  1. Im Grunde ist die Eisenhower Matrix schon eine sehr gute Methode, seine Aufgaben zu ordnen, wie ich finde. Deshalb nutze ich sie auch schon seit Jahren.

    Was mich anfangs allerdings sehr gestört hat war, dass man ständig seine Aufgaben verschieben musste, da sich die Dringlichkeit natürlich mit dem Fortschreiten der Zeit verändert.

    Darum kann ich heute eigentlich die Eisenhower Matrin nur noch empfehlen, wenn man sie software gestützt anwendet. Das ist zum Beispiel hier möglich: Online Aufgabenmanagement mit der Eisenhower Matrix. So kann man sich ganz auf seine Aufgaben konzentrieren, ohne dass viel Aufwand drum herum entsteht.

    Vielleicht hilft der Link ja dem ein oder anderen.

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