Juristischer Gedankensalat

Rund um das Studium der Rechtswissenschaften

Nachhilfe im Jurastudium – Ein Tabuthema

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Das Jurastudium ist gefüllt mit einer großen Menge an Stoff. Diesen zu bewältigen und vor allem zu behalten, ist mitunter schwierig. Ein Rechtsgebiet liegt dem einen mehr und ein anderes ist wie die große Aufgabe die Chinesische Sprache zu lernen.

Schon in den ersten Semestern fängt das „Problem“ an: Für die Zwischenübung muss der Stoff im Zivil-, Straf- und Öffentlichen Recht gelernt und anwendbar sein. Im Anschluss gilt es die großen Scheine in den Fortgeschrittenen Übungen zu erhalten. Beide Prüfungen sind notwendig um zum Examen zugelassen zu werden. Das Lernen hört nach den großen Übungen nicht auf, sondern geht erst richtig los. Für das Examen muss der komplette Stoff gelernt und anwendbar sein.

Was ist aber zu tun, wenn der Stoff einfach nicht hängen bleiben möchte? Wenn die auswendig gelernten Schemata sich nicht so recht anwenden lassen? Wenn der Sachverhalt so überhaupt keine Ideen sprudeln lässt was nun zu prüfen ist?

Abhilfe kann Nachhilfe schaffen. Leider unter Jurastudenten häufig ein Tabuthema.Wer gibt schon gerne zu den Stoff nicht bewältigen zu können? Dabei ist es kein Makel zuzugeben dass man Hilfe braucht! Ganz im Gegenteil: Viel mehr Jurastudenten nehmen Nachhilfe im juristischen Bereich in Anspruch als gedacht. Der Markt ist groß, da fällt die Auswahl häufig schwer.

Aber nicht nur das große Angebot an seriösen und weniger seriösen Angeboten lässt die Auswahl schwer fallen. Auch die Preise gehen von günstigen Angeboten bis hin zu astronomischen Höhen (aus Studentischer Sicht) für eine einzelne Stunde.

Stellt sich nun also die Frage: Wie wähle ich die „richtige“ Nachhilfe für mich aus?

Zunächst sollte die Frage beantwortet sein, ob die Nachhilfe lokal am eigenen Unistandort stattfinden soll oder online. Ist diese Frage beantwortet, geht es an den Preisvergleich. Wichtig dabei: Es sollte immer möglich sein zu kündigen. Die beste Nachhilfe wird nicht effektiv sein, wenn zwischen dem Studenten und dem Nachhilfelehrer die Chemie nicht stimmt.

Der nächste Punkt ist ebenso wichtig: Individualität. Du brauchst Nachhilfe, daher sollte genau diese auch auf deine Schwächen zugeschnitten sein. Es bringt Dir nichts wenn du Dinge lernst die du ohnehin schon kannst. Der Lernplan sollte zu deinen Schwachpunkten passen und realistisch sein. Überforderung führt zu Resignation und genau dieser willst du mit der Nachhilfe entgegenwirken. Für Studenten mit Prüfungsangst ist es auch  ratsam Prüfungssimulationen machen zu können. Das hilft sicherer zu werden und nicht den Faden zu verlieren.

Die Prüfungssimulation gehört genauso dazu wie das Erstellen von individuellen Lernplänen und Nachhilfestunden. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt hier auch. Abgedeckt wird der Stoff von der Zwischenprüfung bis hin zum Examen, vermittelt von Referendaren, Doktoranden und jungen Rechtsanwälten. Das hat den Vorteil mit Menschen zu arbeiten die noch frische Erinnerungen an den Unialltag haben und nachvollziehen können in welcher Situation ihr steckt.

Ein Kommentar

  1. Wer so schlimm dran ist, dass auch die Gruppen-Nachhilfe (= kommerzielles Repetitorium) nicht reicht, sollte lieber einen Studienfachwechsel in Betracht ziehen.

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