Juristischer Gedankensalat

Rund um das Studium der Rechtswissenschaften

12/09/2011
von Gedankensalate
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Zwischenstand – Hausarbeit / Vorbereitung Vortrag

In der 2. und 3. Woche ging es an das Erarbeiten der systematischen Punkte. Die Einleitung schreibe ich als letztes – natürlich als erstes im Dokument, aber als letztes in der Erarbeitung.

Den ersten Teil habe ich fertig. Erläutern des ersten Teils. Wenn man erstmal verstanden hat was der Gerichtshof einem eigentlich sagen möchte, muss man den dritten Teil der Aufbauskizze nochmal überdenken.

Innerhalb der Literaturrecherche ergeben sich Stolpersteine. Eine bestimmte Zeitschrift die ich gerne hätte ist nicht zu bekommen. Weder in UB Potsdam, noch in der HU. Die Fernleihe verweist mich nach Augsburg. Bestimmt eine schöne Stadt, aber das ist mir zu weit. Der Lehrstuhl hat sie auch nicht, also kaufen.

Es läuft. Ständig hat man das Gefühl im Nacken: Schneller, mehr! Jetzt! Acht Stunden Schlaf?! Lass das sein! Du gehst noch zum Praktikum? Weg da!

Wie das eben so ist 🙂

07/09/2011
von Gedankensalate
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Klausurenkurs im Strafrecht I – Werner Beulke

Beulke ist im Strafrecht ein Begriff. Der bekannte Strafrechtsprofessor hat ein Klausurenbuch für Anfänger geschrieben. Aber nicht einfach irgendeines:
Der Klausurenkurs im Strafrecht für Anfänger ist eine Kombination aus Fallbuch und problemorietiertem Repetitionskurs. Angereichert wird das ganze mit speziellen Arbeitsbeispielen um Schreiben von Strafrechtsklausuren und zur Falllösungstechnik.

Der Klausurenkurs im Strafrecht I* ist das Erste Band von dreien.
Neben der Methodik der Fallbearbeitung finden sich Aufbauschemata, die wichtigsten Definitionen und Problemschwerpunkte (übrigens auch immer mit Literaturhinweis) und alle prüfungsrelevanten Streitstände.
Insgesamt finden sich in dem Buch zehn Klausuren mit ausführlicher Lösung und eine Hausarbeit mit Kurzlösung.
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31/08/2011
von Gedankensalate
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Materialien (nicht nur) für die Hausarbeit: IPR Literatur Liste

An dieser Stelle eine kleine Liste voller IPR Literatur. Leider sind Neuauflagen nicht so schnell vorhanden wie in den anderen Rechtsgebieten, ein Nachteil des Schwerpunkts.

 

Lehrbücher

IZVR

Schack, Haimo; Internationales Zivilverfahrensrecht, 5. Auflage 2010

Geimer, Reinhold; Internationales Zivilprozessrecht, 6. Auflage 2009

IPR

von Hoffmann, Bernd; Thorn, Karsten; Internationales Privatrecht, 9. Auflage 2007

Kegel, Gerhard; Schurig, Klaus, Internationales Privatrecht, 9. Auflage 2004

von Bar, Christian; Mankowski, Peter; Internationales Privatrecht – Band 1 allgemeine Lehren, 2. Auflage 2003 und Band 2 – Besonderer Teil, 1991

Andrae, Marianne;  Internationales Familienrecht, 2. Auflage 2006

Rauscher, Thomas; Internationales Privatrecht – Mit internationalen und  europäischem Verfahrensrecht, 3. Auflage 2006

Kropholler, Jan; Internationales Privatrecht, 6. Auflage 2006

Skripte / Fallbücher

Krebs, Klaus; Internationales Privatrecht, 2011 (mit Onlinelerntrainer)

Hüßtege, Rainer; Internationales Privatrecht einschließlich Grundzüge des Internationalen Verfahrensrechts, 4. Auflage 2005

Kienle, Florian; Internationales Privatrecht, 2008 (siehe Rezension hier )

Coester-Waltjen, Dagmar; Mäsch, Gerald; Übungen in Internationalem Privatrecht und Rechtsvergleichung, 3. Auflage 2008

Hay, Peter; Krätzschmar Thomas, Internationales Privat- und Zivilverfahrensrecht (PdW), 4. Auflage 2010

Generelles

Pechstein, Matthias; Entscheidungen des EuGH – Kommentierte Studienauswahl, 6. Auflage

Schack, Haimo; Höchstrichterliche Rechtsprechung zum Internationalen Privat- und Verfahrensrecht, 2. Auflage 2000

Spezielles

Ostendorf, Patrick; International Sales Terms, 2010

Piltz, Burghard; Internationales Kaufrecht (CISG), 2. Auflage 2008

 

Diese Liste ist nicht abschließend! Das Literaturangebot im IPR Bereich ist überschaubar, daher kann hier auch keine Empfehlung für DAS Buch schlechthin gegeben werden.

Aufsatzliste folgt bald 🙂

 

 

29/08/2011
von Gedankensalate
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1. Woche – Übersicht ist alles!

Bevor ich mit der richtigen Arbeit beginne muss erstmal Literatur her. Stundenlange Recherche brachte dann auch eine stattliche Liste mit Aufsätzen, Büchern, Kommentaren. Nächster Schritt sondieren der gefundenen Stellen.

Kommentare zum IZVR und IPR nehme ich so oder so mit. Man weiss nie was die noch an Überraschungen bereithalten. Sie zu lesen bringt auch keine Punkte, ich habe mir angewöhnt zu dem jeweiligen Artikel nachzuschlagen. So zieren nun der MüKo, Geimer und Schauck die eine Seite meines Schreibtisches.

In Lehrbüchern fanden sich jede Menge Erwähnungen, aber wenn man sich die betreffenden Passagen mal genauer anschaut, bleiben noch sage und schreibe fünf Bücher in der engeren Auswahl. Tja, für die anderen gab es heute kein Foto, oder so.

Aufsätze fand ich jede Menge. Zunächst kämpfte ich mich durch die IPRAX, EuZW und die NJW. Kopiert habe ich jede Menge. Der Stapel mit den kopierten Aufsätzen / Urteilsanmerkungen ist höher als der Lehrbücherstapel. Weiterlesen →

22/08/2011
von Gedankensalate
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Tag 1 – Der Startschuss ist gefallen

Heute war es soweit: Die Ausgabe der Hausarbeitsthemen stand an.

Dazu musste man sich persönlich im Studienbüro einfinden und aus einer Reihe gleichaussehender brauner Umschläge sein Thema ziehen. Umtauschen geht nicht, die Wahl ist also bindend.
Gleich vorweg: Ich war nicht nervös. Aber dafür eine halbe Stunde vor Ausgabenbeginn da. So wie zwanzig andere auch. In der Schlange herrschte eine gewisse Aufregung. Jeder der mit einem Umschlag rauskam wurde erstmal ausgefragt. Da heute alle Schwerpunktbereiche ihre Themen bekommen haben, war natürlich eine bunte Mischung zu erwarten. Da schwirrten schon Themenfetzen wie Kommunalrecht, Beamtenrecht oder Strafrecht durch die Luft. Aber auch Wortfetzen gekoppelt mit einem Aufschrei, was nichts anderes heisst als: Ich hab keine Ahnung was das ist. Aus meinem Schwerpunktbereich hatte ich schon einige Themen gehört und war jedes Mal froh genau dieses Thema nicht zu haben. Als ich dran war zog ich einfach irgendeins.

Der große Moment war also da: Umschlag auf und reingucken.

Der Umschlag enthält drei Blätter. Auf dem ersten ist das Thema abgedruckt. In meinem Fall ein Urteil incl. Aktenzeichen. Das erste Blatt ist auch gleichzeitig das zweite Blatt der späteren Hausarbeit.
Das zweite Blatt ist das Deckblatt der späteren Hausarbeit.
Das dritte Blatt enthält von oben bis unten Hinweise zu den Formalien, Wortbegrenzung und den Hinweis die Arbeit sowohl gedruckt als auch elektronisch abzugeben. Für die elektronische Kopie sollte eine CD gebrannt werden, USB Sticks sind schnell weg.
Die Arbeit darf nicht unterschrieben werden. Sie darf in der Datei der elektronischen Kopie keinen Hinweis auf den Autor haben. Wir sind alle nur eine Nummer ……

Mein Thema ist – aus meiner Sicht – eines der besseren Themen. Da ich es hier nicht nennen darf, sei soviel gesagt: Ich behandle etwas, was ich auch in der Praxis brauchen werde. Außerdem habe ich schon einiges zu der großen Thematik gelesen. Mir fielen also schon beim Lesen des Themas Stichworte ein. Puh!
Nun darf ich die nächsten sechs Wochen mit 8.200 Wörtern alles zu diesem Thema schreiben.

Mein erster Schritt war Richtung Bib.Erstmal das Urteil kopieren. Dann lesen. Dann hinsetzen und eine Struktur der nächsten Wochen machen.

Soviel zu Tag 1 als Examenskandidatin. Irgendwie fühlt sich das gut an.

An meine Mitschreiber: Ich wünsche euch allen viel Erfolg! 😀